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Wie wir gemeinsam mit unseren Lieferanten Verpackungen neu gestalten

Wenn Verpackungen unser Logistikzentrum verlassen, haben sie eine Aufgabe: Sie sollen sicherstellen, dass eine Vase, eine Lampe oder ein Sofa sicher und in einwandfreiem Zustand ankommt. Diese Schutzfunktion ist unverzichtbar. Denn ein beschädigtes Produkt ist eine der unnachhaltigsten Folgen, da die Materialien und Ressourcen, die zu seiner Herstellung verwendet wurden, möglicherweise verschwendet werden.

Unser Ziel war es daher nie, einfach nur weniger Verpackung zu verwenden. Es geht darum, die richtige Menge an Verpackung zu nutzen, bessere Materialien auszuwählen und die Verpackung so zu gestalten, dass diese Materialien im Kreislauf verbleiben, sobald die Verpackung ihre Aufgabe erfüllt hat. Diese Ausrichtung spiegelt sich auch zunehmend in der europäischen Gesetzgebung wider.

Die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten

Verbesserungen im Verpackungsbereich bei Westwing beginnen bereits bei der Herstellung der Produkte und setzen sich in unseren gesamten Logistikabläufen fort. Unsere Verpackungsrichtlinien bieten den Lieferanten der Westwing Collection einheitliche Standards zur Reduzierung von Volumen und unnötigen Materialien, zur verstärkten Verwendung von recycelten und zertifizierten Materialien sowie zur Vermeidung von Umpackvorgängen in unserem Logistikzentrum.

Bis zum Jahr 2025 hatten 97 % unserer Lieferanten der Westwing Collection Einweg-Kunststoffkomponenten wie Einpassbeutel, Kabelbinder und Silikagelbeutel eliminiert oder ersetzt. Zudem setzten wir den Übergang von FSC® Mix zu FSC® 100 % recycelten Materialien fort. Die Reduzierung unnötiger Verpackungen an der Quelle bedeutet auch weniger Umverpackungen in nachgelagerten Prozessen, wodurch sich die Vorteile über unsere eigenen Abläufe hinaus erstrecken.

Was sich in unserem Logistikzentrum geändert hat

In unserem Logistikzentrum in Polen haben wir diese Veränderungen auf Lieferantenseite durch aktualisierte Verpackungsstandards, optimierte Kartondesigns und Materialersetzungen ergänzt. So wurde beispielsweise Schaumstoff durch zerkleinerten Karton ersetzt, darunter auch Material aus beschädigten oder anderweitig unbrauchbaren Kartons. Diese Kartons werden vor Ort zerkleinert und als Verpackungsfüllmaterial wiederverwendet, anstatt zusätzliches Füllmaterial zu beschaffen.

Kunststoffversandbeutel für kleine Textilien wurden durch Alternativen aus Papier ersetzt. Kartons mit mehreren Falzen ermöglichen es den Verpackern zudem, die Kartonhöhe besser an das Produkt anzupassen. Dadurch werden sowohl Leerraum als auch Materialverbrauch reduziert.

Diese Ergebnisse spiegeln die kombinierten Auswirkungen der Neugestaltung auf Lieferantenseite und der Verbesserungen innerhalb unserer eigenen Logistikabläufe wider – zwei sich ergänzende Teile unserer Bemühungen, die Auswirkungen von Verpackungen zu reduzieren.

Unsere Ergebnisse 2025

  • 13,2 g Kunststoffverpackung pro versendetem Artikel gegenüber 22 g im Jahr 2023, was einer Reduzierung um 50 % gegenüber unserem Basiswert von 2022 entspricht und unser Ziel von 40 % übertrifft.

  • 99 % Recyclingpapieranteil in der Verpackung.

  • 97 % unserer Kunststoffverpackungen bestehen zu mehr als 60 % aus recyceltem Material.

  • Schaumstoff wurde aus den Verpackungen in unserem Logistikzentrum entfernt.

  • 100 % des in unserem Logistikzentrum anfallenden Verpackungsabfalls werden wiederverwendet, verwertet oder recycelt.

Hilf uns, den Kreislauf zu schließen!

Ein kreislauffähiges Verpackungssystem ist eine Teamleistung. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und in unserem Logistikzentrum fällt nach der Lieferung weniger Verpackungsabfall bei den Kunden an. Diese Bemühungen können jedoch erst dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn auch Sie Ihren Teil dazu beitragen. Wir können zwar unnötiges Material einsparen, Produkte schützen und Verpackungen recycelbar gestalten, doch das Schließen des Kreislaufs hängt davon ab, was nach der Lieferung geschieht.

Wenn Kunden Verpackungen nach Möglichkeit wiederverwenden und Karton, Papier und Kunststoff trennen und in die entsprechenden örtlichen Wertstoffbehälter werfen, tragen sie dazu bei, dass diese Materialien im Kreislauf bleiben und nicht auf der Deponie landen. Durch diese Maßnahmen reduzieren wir gemeinsam Abfall und halten wertvolle Materialien länger im Kreislauf.